Spezielle Akupunkturverfahren

  • NEU: Stirnakupunktur - besseres Sehen und gesunde Augen

 Die Stirnakupunktur ist eine Spezialform unter den Akupunkturverfahren, da sie nicht auf den Prinzipien der TCM (Traditionellen Chinesischen Medizin) beruht. Bei dieser Akupunkturform werden gesonderte Punkte mit einer speziellen Stichtechnik im Stirnbereich genadelt.

Die Punkte der Stirnakupunktur sollen gezielt die Gehirnbereiche stimulieren, die für besseres Sehen und gesunde Augen zuständig sind und dabei die Funktion des menschlichen Sehzentrums unterstützen.

Einige Studien kamen zu dem Schluss, dass die Akupunktur im Stirnbereich die Zentralarterie des Sehnervs günstig beeinflussen und dies unter bestimmten Umständen zu verbesserter Sehkraft führen kann.

Ein weiterer Aspekt der Stirnakupunktur ist die unkomplizierte Erreichbarkeit der Akupunkturpunkte und ihre Akzeptanz bei schmerzempfindlichen Patienten, da die Punkte auf der Stirn weitaus weniger schmerzhaft sind als in anderen Akupunkturarealen.

Kombiniert mit ausgewählten Arzneien der Naturheilkunde und Homöopathie kann mithilfe der Stirnakupunktur eine Verbesserung des Stoffwechsels erreicht werden, was einen wichtigen Beitrag zur Sehfähigkeit, Regulation, Regeneration und Entgiftung des gesamten Organismus leistet. 

  • Kosmetische Akupunktur 

Anti-Aging für das Gesicht

Diese Methode eignet sich besonders für diejenigen, die keine Faltenunterspritzung wünschen, eine natürliche Methode und eine Alternative zu Botox und Hyaluron suchen. Mit der gesichtsverjüngenden Akupunktur können nicht nur Falten, sondern auch Schwellungen vermindert und die Gesichtsmuskulatur unterstützt werden.

Ziel der Behandlung ist, die lokale Durchblutung und Nährstoffversorgung und somit das Hautbild des Gesichts zu verbessern und die körpereigene Kollagenproduktion anzuregen.

Da die Akupunktur auf der Lehre der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) basiert und ganzheitlich wirkt, können sich wünschenswerte, gesundheitsfördernde Nebeneffekte einstellen, wie beispielsweise Entspannung und innere Ausgeglichenheit. 

  • Ohrakupunktur 

Die klassische Ohrakupunktur (Aurikulomedizin) ist ein Konzept der Diagnose und Therapie des französischen Arztes Paul Nogier, der die Behandlungsmethode entwickelte. Demnach stehen bestimmte Punkte am Ohr mit anderen Funktionseinheiten im Körper im kommunikativen Austausch. Sie hat zum Ziel, gesundheitliche Einschränkungen zu beheben, Schmerzen zu lindern sowie beruhigend, ausgleichend, stoffwechselanregend und entzündungshemmend einzuwirken - je nach Vorgeschichte des Patienten.

Das macht die Ohrakupunktur zu einem Therapiekonzept, das sehr vielfältig einsetzbar ist.

  • Implantat-Akupunktur

Implantat-Akupunktur ist eine Weiterentwicklung der Ohrakupunktur. Anstatt einer kurzfristigen Behandlung mit klassischen Akupunkturnadeln oder Dauernadeln werden winzige Implantatnadeln an die Akupunkturpunkte gesetzt. Die Nadel wächst völlig unsichtbar in der Ohrmuschel ein und verbleibt dort. Dadurch sollen die in der Ohrakupunktur bekannten Reflexpunkte permanent stimuliert werden.

Der Ablauf eine Behandlung ähnelt mit einigen Ausnahmen herkömmlicher Ohrakupunktur. So werden beispielsweise auch die gleichen Diagnose- und Punktsuch-verfahren angewendet. Bei der Anwendung kann der Therapeut zwischen Titan-Implantaten oder selbstauflösenden Nadeln (Templantate) wählen, wobei ich die selbstauflösenden, metallfreien Templantate bevorzuge. Diese bestehen aus einem auflösbaren Material, ähnlich wie "Zuckerschrauben" oder chirurgisches Nahtmaterial. Sie sind vollständig metallfrei, wirken je nach Modell zwischen 3 Monaten und 5 Jahren und werden währenddessen vom Körper ganz natürlich abgebaut. 

Diese Alternative wird vorwiegend (nach gründlicher Voruntersuchung) bei chronischen Krankheitsbildern sowie bei Suchterkrankungen und Gewichtsreduktionswunsch empfohlen und angewendet.

  • Augenakupunktur

Die Augenakupunktur wurde von Prof. Dr. John Boel entwickelt und erstmals 1996 in Deutschland vorgestellt. Er kombinierte dabei mehrere Akupunktursysteme. Bei der Behandlung werden keineswegs Akupunkturnadeln in die Augen, sondern in Augennähe, oder an Händen, Knien und Füßen eingesetzt. Sie ist eine schonende Therapie und kann eine sinnvolle Ergänzung zur schulmedizinischen Augenbehandlung darstellen.

Ziel der Augenakupunktur ist es, chronische Augenerkrankungen begleitend zu schulmedizinischer Therapie zu behandeln und zur Linderung der Erkrankung beizutragen.

 

Mögliche Anwendungsgebiete sind erfahrungsgemäß Altersfehlsichtigkeit, trockene Augen, Makuladegeneration, Retinitis pigmentosa, grüner Star, grauer Star im Anfangsstadium, Kurzsichtigkeit in frühen Lebensjahren bei Kindern und Jugendlichen, Entzündungen am Auge.

  • Mikroakupunktur

Sie besticht durch ihre Einfachheit und Effizienz, es werden Zonen mit der grössten vegetativen Reaktion genadelt, sie ist weitaus schmerzarmer als die bekanntere Körperakupunktur und soll sehr gut und schnell auf akute Schmerzen ansprechen. Das Anwendungsspektrum ist sehr weitläufig, z.B.  Migräne, Hauterkrankungen, Wundheilstörungen,  Erkältung, Allergie / Heuschnupfen, Lungenerkrankungen – Bronchitis, Schulterschmerzen, Schulter-Arm-Syndrom, Tennisellenbogen, steife Gelenke, Karpaltunnelsyndrom, Wirbelsäule: HWS Syndrom, BWS, LWS, Knochenbrüche – beschleunigt die Heilung, Kniebeschwerden, Verspannungen und Zerrungen der Waden, Menopause Beschwerden – Hitzewallungen, Kinderwunsch, Magen–Darm Beschwerden, und viele mehr.